Zwischen Landebahn und Frachtzentren

Seniorenausschuss besucht Flughafen Köln/Bonn

[Kreuzau] Am Mittwoch, 5. Oktober 2011, startete der Seniorenausschuss des Turnclub 1889 Kreuzau mit 25 Senioren per Bahn zum Flughafen Köln/Bonn. Dieter Simons, Vorsitzender des Seniorenausschusses schildert die Eindrücke der Fahrt.

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Seniorenausschuss besucht Flughafen Köln/Bonn
Nach zweimaligem Umsteigen war der Flughafen am frühen Vormittag erreicht. Zeit genug sich auf dem Terrain einmal ohne Hektik einer Flugreise umzuschauen. Pünktlich um 11.45 Uhr wurden wir am vereinbarten Treffpunkt von unserem Besuchsbegleiter, Herrn Klein, in Empfang genommen. Nach einer kurzen Einführung über den Ablauf der nächsten 1 ½ Stunden ging es dann zum Sicherheitscheck. Hier, am Check für Piloten, Flugbegleiter und Mitarbeiter, wurden alle einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Hier hieß es dann, Jacken oder Jackett aus, Taschen entleeren und dann durch. Aus organisatorischen Gründen, die Damen zuerst. Da wo es dann nach Durchschreiten der Anlage noch klingelte, wurde nochmals genauer nachgesehen. Mit mobilem Scanner wurde sogar unter die Schuhsolen geschaut. Nach dieser Prozedur ging es im Bus über das riesige Gelände. Zu Fuß wäre dies gar nicht möglich gewesen. Alleine die Ringstraße des Flughafens ist 16 Kilometer lang.

Vorbei ging es an geparkten Boeing’s und Airbus‘ zur Start- und Landebahn. Startende Maschinen aus solch einer Nähe zu sehen, erlebt man auch nicht alle Tage. Weiter ging es zur Feuerwehr, deren Ausmaße sich der Normalbürger nicht vorstellen können. Auch die Frachtzentren von UPS und DHL haben Ausmaße von unvorstellbaren Dimensionen. Alleine bei UPS arbeiten in der Nacht 2.500 bis 3.000 Mitarbeiter. Auf dem gesamten Gelände sind etwa 12.000 Menschen beschäftigt.

Nach 1 ½ Stunden endete die Fahrt da, wo sie begonnen hatte, im Sicherheitsbereich. Allerdings ohne eine erneute Kontrolle.

Mit der nächsten S-Bahn ging es zurück nach Köln, wo sich die Senioren in mehrere kleinere Gruppen aufteilten. Einige fuhren gleich nach Hause zurück, andere blieben noch in Köln, wo entgegen aller Prognosen der Wettergott uns wohl gesonnen war. Nach einem Stadtbummel mit Besuchen in den einschlägigen Brauhäusern, trafen die Letzten gegen 18.00 Uhr mit vielen neuen Eindrücken wieder in Kreuzau ein.

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