Sie trotzten Wind und Kälte

Montagsmänner wanderten im belgischen Venn

vennwanderung_tck_klein[1]

Eine sportliche Männerschar des Turnclubs Kreuzau und ihre Trainerin, Kathi Block, trafen sich im Herbst zu einer Vennwanderung. Ziel war die noch junge Rur bei Sourbrodt im grenznahen Belgien.

Hier nennt man die Rur noch Petit Rour, die kleine Rur. Es herrschten die ersten eisigen Temperaturen des Jahres. Die herbstlich bunten Bäume gaben die im Sommer eingefangene Wärme rasch an die Herzen der Wanderer weiter. Wanderführer Gerd Nöldgen hatte die Vennstrecke ausgekundschaftet.

In Bosfange wurde die Petit Rour überquert in Richtung Schwarzbach. Das tiefe, morastige Schwarz der Uferböschung ließ erkennen, warum gerade dieses Gewässer Schwarzbach genannt wird. Unweit dieses historischen Ortes steht das Russenkreuz, ein Mahnmal, das an die letzten Kriegstage erinnern soll. Ab hier öffnet sich die Vennlandschaft und ein eisiger Wind pfiff der Gruppe um die Ohren. Belohnt wurden sie mit traumhaften Blicken in das winterlich anmutende Venn. Am gestauten Schwarzbach im Bergervenn wurden die mitgenommenen Lunchpakete verspeist und der herrliche Blick auf den See genossen. Von hier führte der Rückweg durch einen herbstlichen Buchenwald an Rurbusch und Vennwiesen mit Sträuchern und Bäumen vorbei bis zum alten Bahnhof in Sourbrodt.

15 Kilometer lang Wind und eisigen Temperaturen getrotzt: Allesamt waren froh, sich dieser Herausforderung gestellt zu haben.

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